Zahlung Studiengebühren Schweiz

Studiengebühren in der Schweiz: Wie man aus dem Ausland zahlt, ohne sich zu ruinieren?

Clock icon 6 Min. Lesezeit | 12. Februar 2026 Leitfaden 2026

Autor: Brice DELHOME

Die Zulassung an einer Schweizer Hochschule (EPFL, EHL, Universität Genf, Glion...) ist ein grosser Erfolg. Doch sobald die erste Semesterrechnung eintrifft, schlägt die finanzielle Realität zu: Die Beträge sind in Schweizer Franken (CHF), und Ihr Geld ist oft in Euro (EUR), Dollar (USD) oder Pfund (GBP).

Für internationale Studenten und ihre Eltern bedeutet die Zahlung von "Tuition Fees" oft versteckte Bankgebühren und ungünstige Wechselkurse. Über ein ganzes Studium kann sich der Verlust auf mehrere tausend Franken belaufen.

Dieser Expertenleitfaden erklärt, wie die Zahlung an Schweizer Schulen funktioniert und wie Sie die Fallen herkömmlicher internationaler Überweisungen vermeiden.

1. Warum ist die Zahlung an eine Schweizer Schule so teuer?

Wenn Sie eine Überweisung von einer ausländischen Bank auf das Schweizer Konto Ihrer Schule tätigen, fallen zwei Arten von Gebühren an:

  • Internationale Überweisungsgebühren (SWIFT): Ihre Bank kann eine feste Gebühr (z.B. 20€ bis 50€) berechnen, um Geld ausserhalb der Eurozone/USA in die Schweiz zu senden.
  • Wechselkursmarge (Der "Spread"): Dies sind die schwerwiegendsten unsichtbaren Kosten. Traditionelle Banken wenden einen "hauseigenen" Wechselkurs an, der oft 1,5% bis 3% über dem tatsächlichen Marktkurs liegt.
⚠️ KONKRETES BEISPIEL: RECHNUNG EHL / LES ROCHES

Sie müssen ein Semester an einer privaten Hotelfachschule in Höhe von 30.000 CHF bezahlen.

  • Mit einer klassischen Bank (2% Marge): Sie zahlen etwa 600 CHF an versteckten Gebühren, die im Wechselkurs enthalten sind.
  • Die Auswirkung: Das entspricht dem Lebensmittelbudget eines ganzen Monats, das in einer einzigen Transaktion verloren geht.

2. Besonderheiten je nach Schultyp (Öffentlich vs. Privat)

Je nach Institution unterscheiden sich die finanziellen Herausforderungen.

A. Öffentliche Universitäten (EPFL, ETHZ, UNIGE, UNIL)

Die Gebühren sind relativ niedrig (zwischen 500 CHF und 1000 CHF pro Semester), aber die Verwaltung ist streng.

  • Die Anforderung: Der erhaltene Betrag muss auf den Rappen genau sein. Wenn die Schule 780.00 CHF verlangt und 775.00 CHF erhält, weil Bankgebühren abgezogen wurden, kann Ihre Immatrikulation blockiert werden.
  • Der Tipp: Sie müssen bei einer klassischen Banküberweisung die Gebührenoption "OUR" (Gebühren zu Lasten des Senders) wählen, was oft teuer ist.

B. Privatschulen (EHL, Glion, Les Roches, Webster)

Die Beträge sind sehr hoch (20.000 CHF bis 50.000 CHF pro Semester).

  • Die Anforderung: Den Wechselkurs sichern. Bei solchen Summen kann die Volatilität des EUR/CHF-Kurses die Rechnung innerhalb weniger Tage um mehrere hundert Euro verändern.
  • Der Tipp: Zahlen Sie niemals direkt über Ihre Bank, ohne den angewandten Kurs zu kennen. Nutzen Sie einen spezialisierten Wechselservice.

3. Vergleich der Zahlungsmethoden

Für einen Studenten im Ausland (oder dessen Eltern), der eine Rechnung in der Schweiz bezahlen muss:

MethodeVorteileNachteileUrteil
Klassische Bank
(SWIFT/SEPA)
Einfach, über die gewohnte App.Hohe Gebühren, undurchsichtiger Kurs, 2-4 Tage Dauer. Risiko von Empfangsgebühren.❌ Zu vermeiden für > 500 CHF.
Neobanken
(Revolut, N26...)
Bessere Kurse.Überweisungslimits oft zu niedrig. Risiko von Sicherheitsblockaden bei hohen Beträgen.⚠️ Gut für Taschengeld, begrenzt für Studiengebühren.
Lokale Lösung
(ibani)
Schweizer IBAN (CH) auf Ihren Namen. Kostenlose lokale Überweisung. Echter Kurs.Erfordert Kontoeröffnung (kostenlos).✅ Optimiert für grosse Überweisungen und zukünftige Einwohner.

4. Schritt-für-Schritt-Anleitung: Schule mit ibani bezahlen

Wenn Sie Ihre Semesterrechnung in den nächsten Tagen bezahlen müssen, so sparen Sie Geld:

  1. Holen Sie sich die Rechnung der Schule: Notieren Sie den genauen Betrag in CHF und die IBAN (CH...) der Schule.
  2. Eröffnen Sie ein kostenloses ibani-Konto: Dauert weniger als 10 Minuten über die App. Sie erhalten eine eigene Schweizer IBAN.
  3. Senden Sie Ihre Währung: Tätigen Sie eine Überweisung von Ihrer Bank (Deutschland, Österreich...) auf Ihre ibani-IBAN.
  4. Wechseln und bezahlen: Sobald das Geld eingegangen ist, wechseln Sie es und überweisen es direkt über die App an die Schule. Sie erhalten eine sofortige Zahlungsbestätigung.

FAQ: Häufige Fragen internationaler Studenten

Die meisten Schweizer Schulen akzeptieren Zahlungen in Fremdwährungen, wenden jedoch ihren eigenen internen Wechselkurs für die Umrechnung an, der oft sehr ungünstig ist, um sich gegen Währungsrisiken abzusichern. Es ist immer besser, in CHF zu zahlen.
Bei einer klassischen internationalen Banküberweisung dauert es 3 bis 5 Tage. Mit einer Lösung wie ibani ist die Überweisung an die Schule eine inländische Schweizer Zahlung (SIC), die in der Regel am selben oder nächsten Werktag ausgeführt wird.
Auf Dauer ja, für den Alltag auf dem Campus (TWINT, Abos). Aber die meisten Banken (UBS, ZKB, BCGE) verlangen einen Wohnsitznachweis (Aufenthaltsbewilligung) zur Kontoeröffnung, den Sie vor Semesterbeginn noch nicht haben. Eine Lösung wie ibani ermöglicht es Ihnen, eine Schweizer IBAN für die ersten Zahlungen zu haben, noch bevor Sie Ihre Bewilligung haben.

Quellen und offizielle Referenzen (2026)

Bereit für das Semester?

Lassen Sie nicht zu, dass Bankgebühren Ihr Studentenbudget aufzehren, bevor Sie überhaupt angekommen sind.


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