CHF EUR 2026 Prognose Chart

CHF/EUR Prognose 2026: Steigt der Schweizer Franken weiter?

Clock icon Lesezeit: 4 Minuten| Zuletzt aktualisiert: 14. Jan. 2026

Von Quentin Arts, Währungsexperte

Warum diese Analyse lesen?

Diese Studie basiert auf offiziellen makroökonomischen Daten des Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO), Indikatoren der KOF (ETH Zürich) und geldpolitischen Kommunikationen der Schweizerischen Nationalbank (SNB). Sie wird vom Finanzteam von ibani verfasst, einem regulierten Finanzintermediär, der jährlich Hunderte von Millionen Franken abwickelt.

Sowohl für Grenzgänger als auch für Expatriates ist der Wechselkurs CHF/EUR ein wesentlicher Bestandteil des Realeinkommens. Nach einem Jahr 2025, das von geldpolitischen Anpassungen geprägt war, beginnt das Jahr 2026 mit neuen Unsicherheiten.

Makroökonomische Analyse 2026: Die Kräfte im Spiel

Zu Beginn dieses Jahres entwickelt sich das Paar CHF/EUR unter dem Druck gegensätzlicher Strömungen. Hier sind die technischen und strukturellen Indikatoren, die den aktuellen Trend bestimmen.

1. Die Inflationsdifferenz

Dies ist der wichtigste langfristige Treiber. Die Schweiz weist weiterhin eine strukturell niedrigere Inflation auf als die Eurozone (ca. 1,2% gegenüber ~2,3% in Europa). Mechanisch gesehen muss der Schweizer Franken gegenüber dem Euro aufwerten, um die Kaufkraftparität zu erhalten.

2. Die Wachsamkeit der SNB

Die Schweizerische Nationalbank beobachtet den Kurs sehr genau. Wird der Franken zu stark, schadet dies den Schweizer Exporteuren (Pharma, Uhren, Industrie). Im Jahr 2025 hat die SNB ihre Fähigkeit unter Beweis gestellt, zu intervenieren, um allzu brutale Aufwertungsspitzen zu "glätten".

3. Der geopolitische Kontext (Sicherer Hafen)

In Zeiten des Zweifels flüchtet Kapital in Qualität ("Flight to Quality"). Mit einer geringen Staatsverschuldung und legendärer politischer Stabilität bleibt der Schweizer Franken der ultimative sichere Hafen in Europa und zieht Liquidität an, sobald geopolitische Spannungen zunehmen.

Unser Ausblick für Q1 2026

Angesichts der Fundamentaldaten und vorbehaltlich externer Schocks bleibt das Hauptszenario das eines starken Frankens. Der Euro hat Mühe, genügend Wachstumsimpulse zu finden, um den Trend gegenüber der Schweizer Währung nachhaltig umzukehren.

Jüngste Geschichte: Die Schlüsseltermine 2025

Um zu verstehen, wohin wir gehen, müssen wir schauen, woher wir kommen. Hier ist die Chronologie der wichtigsten Ereignisse, die Ihren Wechselkurs im letzten Jahr beeinflusst haben.

  • November 2025: Der EUR/CHF-Kurs erreichte ein Jahrestief bei 0,918. Eine starke technische Unterstützungszone, die eine leichte technische Erholung auslöste.
  • Juni 2025: Die SNB senkte ihren Leitzins auf 1,00% (taktische Anpassung), um der Stärke des Frankens entgegenzuwirken, während die EZB ihre Zinsen am 5. Juni auf 2,00% senkte.
    Quelle: EZB Pressemitteilung
  • März 2025: Fünfte Zinssenkung in Folge durch die SNB (0,25%). Paradoxerweise schwächte diese Senkung den Franken nicht nachhaltig, da Investoren die Sicherheit des CHF gegenüber den europäischen Haushaltsunsicherheiten bevorzugten.
  • Januar 2025: Das Jahr begann mit erhöhter Volatilität, der Kurs schwankte zwischen 0,93 und 0,95, geprägt von den Ankündigungen der EZB (Zins bei 2,75% am 30. Jan).

Verlieren Sie kein Geld mehr beim Wechseln

Prognosen sind nützlich, aber die Optimierung der Gebühren ist der einzige garantierte Gewinn. Die Gefahr für einen Grenzgänger liegt nicht so sehr in der Marktschwankung (die sich oft über das Jahr ausgleicht), sondern in den Bankmargen, die jeden Monat anfallen.

Wussten Sie schon?
Wenn der reale Marktkurs 1 EUR = 0,93 CHF beträgt, bietet Ihnen eine klassische Bank möglicherweise einen Kundenkurs von 0,91 CHF an.
Dieser scheinbar unsichtbare Unterschied kann bei einem Gehalt von 6.000 CHF einen Verlust von 120 € pro Monat bedeuten, also über 1.440 € pro Jahr.

Die ibani-Methode

  • Totale Transparenz: Wir reduzieren die Marge auf ein Minimum, um Ihnen einen Kurs nahe dem Interbankenkurs zu bieten.
  • Dedizierte Schweizer IBAN: Erhalten Sie Ihr Gehalt direkt bei uns, ohne Empfangsgebühren.
  • Automatisierung: Richten Sie die Überweisung einmal ein und erhalten Sie Ihre Euros jeden Monat automatisch.
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Häufig gestellte Fragen

Der grundlegende Trend für den Schweizer Franken bleibt aufgrund der günstigen Inflationsdifferenz gegenüber der Eurozone positiv. Die SNB bleibt jedoch wachsam, um eine zu schnelle Überbewertung zu vermeiden, die der Schweizer Industrie schaden würde.

Nein. Zu versuchen, den Markt zu "timen" (Market Timing), ist riskant und für Privatpersonen oft kontraproduktiv. Wir empfehlen einen Glättungsansatz: Wechseln Sie Ihr Gehalt sofort nach Erhalt. Über das Jahr gesehen erzielen Sie so einen sichereren gewichteten Durchschnittskurs.

Der Geldwechsel ist eine Haupteinnahmequelle für Banken. Indem sie "0 Provisionsgebühren" bewerben, aber den Wechselkurs zu ihren Gunsten verschieben, generieren sie eine für den Kunden unsichtbare Marge. Dies ist legal, aber wenig transparent. ibani bekämpft diese Praxis mit reduzierten und angezeigten Margen.
Risikohinweis: Die in diesem Artikel enthaltenen Informationen dienen ausschliesslich Bildungs- und Informationszwecken. Sie stellen in keiner Weise eine Anlageberatung oder eine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Währungen dar. Die vergangene Wertentwicklung des Schweizer Frankens lässt keine Rückschlüsse auf seine zukünftige Wertentwicklung zu. Der Devisenmarkt birgt Risiken des Kapitalverlusts.

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