Die Schweiz steht regelmässig an der Spitze der weltweiten Rankings für die Qualität ihrer Hochschulbildung (EPFL, ETHZ, kantonale Universitäten). Gleichzeitig gehört sie aber auch zu den Ländern mit den höchsten Lebenshaltungskosten. Für internationale Studenten oder ihre Eltern ist die Vorausplanung der Ausgaben der erste Schritt zu einer erfolgreichen Expatriierung.
Dieser Artikel erläutert das tatsächliche monatliche Budget eines Studenten in der Schweiz im Jahr 2026, die Unterschiede zwischen den Städten und finanzielle Tipps, um internationale Bankgebühren zu vermeiden.
📌 Das Studentenbudget in der Schweiz auf einen BlickHier sind die wichtigsten Zahlen, die Sie sich für 2026 merken sollten:
👉 Durchschnittliches monatliches Budget: Zwischen 1.800 CHF und 2.500 CHF, je nach Stadt und Lebensstil.
👉 Teuerste Städte: Zürich und Genf (rechnen Sie mit mindestens 2.200 CHF/Monat).
👉 Günstigere Städte: Freiburg, Neuenburg (rund 1.600 CHF/Monat).
👉 Grösster Ausgabenposten: Wohnen (zwischen 600 CHF im Wohnheim und 1.200 CHF auf dem privaten Markt).
👉 Die Falle, die es zu vermeiden gilt: Die Finanzierung dieses Budgets aus dem Ausland über klassische Banküberweisungen (SWIFT), was das Budget durch versteckte Gebühren um mehrere hundert Franken pro Jahr schmälert.
1. Übersichtstabelle der monatlichen Ausgaben (Durchschnitt 2026)
Diese Schätzungen basieren auf den Empfehlungen der Sozialdienste der Schweizer Universitäten und berücksichtigen die jüngste Immobilieninflation.
| Ausgabenposten | Unterer Bereich | Oberer Bereich | Bemerkungen |
|---|
| Wohnen (Miete + Nebenkosten) | 600 CHF | 1.200 CHF | Studentenwohnheim vs. Private WG |
| Essen & Lebensmittel | 400 CHF | 600 CHF | Einkaufen im Supermarkt (Aldi, Lidl, Migros) |
| Krankenversicherung (KVG) | 0 CHF | 100 CHF | 0 CHF bei Befreiung (EHIC), ansonsten Studentenversicherung |
| Transport (Öffentlich / SBB) | 60 CHF | 100 CHF | Monatliches Stadt-Abo oder Halbtax-Abo |
| Studienmaterial & Bücher | 50 CHF | 100 CHF | Stark abhängig vom Studienfach |
| Serafe & Telefon | 40 CHF | 60 CHF | Serafe (Radio/TV-Steuer) geteilt durch die Anzahl der Mitbewohner |
| Freizeit & Unvorhergesehenes | 200 CHF | 400 CHF | Ausgehen, Restaurants, Universitätssport |
| GESCHÄTZTE MONATLICHE GESAMTSUMME | 1.350 CHF | 2.560 CHF | Studiengebühren nicht inbegriffen |
2. Die 3 grössten Ausgabenposten im Detail
Studiengebühren (Das Schweizer Paradoxon)
Im Gegensatz zu den USA oder Grossbritannien bleiben die Einschreibgebühren an öffentlichen Schweizer Universitäten relativ niedrig, auch für Ausländer.
- EPFL / Westschweizer Universitäten: Rechnen Sie mit etwa 700 bis 800 CHF pro Semester.
- ETHZ (Zürich): Achtung, nach den jüngsten Reformen wurden die Gebühren für neu eingeschriebene internationale Studenten erhöht. Sie müssen nun etwa 2.000 CHF bis 2.500 CHF pro Semester einplanen.
Wohnen: Die grösste Herausforderung
Erschwinglichen Wohnraum in Zürich, Genf oder Lausanne zu finden, ist eine grosse Herausforderung.
- Studentenwohnheime (FMEL in Lausanne, WOKO in Zürich): Das ist der Heilige Gral. Ein Zimmer kostet zwischen 500 CHF und 750 CHF. Da die Warteliste lang ist, ist es unerlässlich, sich sofort nach Erhalt des Zulassungsschreibens anzumelden.
- Private WG: Auf dem freien Markt wird ein Zimmer zwischen 800 CHF und 1.200 CHF pro Monat gehandelt, wobei oft eine Kaution in Höhe von drei Monatsmieten verlangt wird.
Krankenversicherung (KVG): Wie kann man sich befreien lassen?
Jede in der Schweiz wohnhafte Person muss versichert sein. Internationale Studenten haben jedoch einen Sonderstatus:
- Studenten aus der Europäischen Union: Wenn Sie im Besitz der Europäischen Krankenversicherungskarte (EHIC) sind, können Sie bei den kantonalen Behörden einen formellen Befreiungsantrag stellen (Kosten: 0 CHF).
- Nicht-EU-Studenten: Sie müssen eine spezielle Studentenversicherung abschliessen (wie Swisscare oder Scorestudies). Die Prämien wurden ausgehandelt und betragen in der Regel zwischen 60 CHF und 80 CHF pro Monat.
3. Der Studenten-Hack: Dieses Budget aus dem Ausland finanzieren
Die Mehrheit der internationalen Studenten wird von ihren Eltern aus der Eurozone oder durch ein ausländisches Stipendium finanziert.
Das Problem: 2.000 € pro Monat über eine traditionelle Bank auf ein Schweizer Bankkonto zu überweisen, verursacht internationale Überweisungsgebühren (SWIFT) und versteckte Wechselmargen. Über die Dauer eines Bachelor-Studiums (3 Jahre) entspricht dies Tausenden von verlorenen Franken.
💡 Die ibani Lösung: Optimieren Sie jeden erhaltenen EuroStudenten und ihre Eltern nutzen die ibani-App, um die Gebühren des klassischen Bankensystems zu umgehen. So automatisieren Sie Ihre Finanzen optimal:
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- Direkte Mietzahlung: Dank der Funktion "Rechnung hinzufügen" wandelt ibani das Geld zum besten Kurs (ohne versteckte Gebühren) um und bezahlt direkt Ihre Schweizer Immobilienverwaltung (FMEL, Woko) oder Ihre Universität in CHF.
- Taschengeld: Der Rest der umgewandelten Gelder wird für Ihre Ausgaben mit TWINT auf Ihr lokales Schweizer Bankkonto (oder Ihre Neon / Yuh Karte) überwiesen.
(Hinweis: Die Einsparungen, die bei einem Jahr an Überweisungen mit ibani erzielt werden, finanzieren oft den Kauf eines neuen Laptops oder Ihr jährliches SBB-Abo).
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