Internationaler Student Budget Schweiz
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Wie hoch ist das typische Budget eines internationalen Studenten in der Schweiz im Jahr 2026?

EPFL, ETHZ oder kantonale Universitäten: Entdecken Sie die wahren Kosten des Studentenlebens in der Schweiz und wie Sie Ihre Ausgaben und internationalen Überweisungen optimieren können.

Clock icon 6 Minuten Lesezeit | Veröffentlicht am 19. Februar 2026

Autor: Brice DELHOME

Die Schweiz steht regelmässig an der Spitze der weltweiten Rankings für die Qualität ihrer Hochschulbildung (EPFL, ETHZ, kantonale Universitäten). Gleichzeitig gehört sie aber auch zu den Ländern mit den höchsten Lebenshaltungskosten. Für internationale Studenten oder ihre Eltern ist die Vorausplanung der Ausgaben der erste Schritt zu einer erfolgreichen Expatriierung.

Dieser Artikel erläutert das tatsächliche monatliche Budget eines Studenten in der Schweiz im Jahr 2026, die Unterschiede zwischen den Städten und finanzielle Tipps, um internationale Bankgebühren zu vermeiden.

📌 Das Studentenbudget in der Schweiz auf einen Blick

Hier sind die wichtigsten Zahlen, die Sie sich für 2026 merken sollten:

👉 Durchschnittliches monatliches Budget: Zwischen 1.800 CHF und 2.500 CHF, je nach Stadt und Lebensstil.
👉 Teuerste Städte: Zürich und Genf (rechnen Sie mit mindestens 2.200 CHF/Monat).
👉 Günstigere Städte: Freiburg, Neuenburg (rund 1.600 CHF/Monat).
👉 Grösster Ausgabenposten: Wohnen (zwischen 600 CHF im Wohnheim und 1.200 CHF auf dem privaten Markt).
👉 Die Falle, die es zu vermeiden gilt: Die Finanzierung dieses Budgets aus dem Ausland über klassische Banküberweisungen (SWIFT), was das Budget durch versteckte Gebühren um mehrere hundert Franken pro Jahr schmälert.

1. Übersichtstabelle der monatlichen Ausgaben (Durchschnitt 2026)

Diese Schätzungen basieren auf den Empfehlungen der Sozialdienste der Schweizer Universitäten und berücksichtigen die jüngste Immobilieninflation.

AusgabenpostenUnterer BereichOberer BereichBemerkungen
Wohnen (Miete + Nebenkosten)600 CHF1.200 CHFStudentenwohnheim vs. Private WG
Essen & Lebensmittel400 CHF600 CHFEinkaufen im Supermarkt (Aldi, Lidl, Migros)
Krankenversicherung (KVG)0 CHF100 CHF0 CHF bei Befreiung (EHIC), ansonsten Studentenversicherung
Transport (Öffentlich / SBB)60 CHF100 CHFMonatliches Stadt-Abo oder Halbtax-Abo
Studienmaterial & Bücher50 CHF100 CHFStark abhängig vom Studienfach
Serafe & Telefon40 CHF60 CHFSerafe (Radio/TV-Steuer) geteilt durch die Anzahl der Mitbewohner
Freizeit & Unvorhergesehenes200 CHF400 CHFAusgehen, Restaurants, Universitätssport
GESCHÄTZTE MONATLICHE GESAMTSUMME1.350 CHF2.560 CHFStudiengebühren nicht inbegriffen

2. Die 3 grössten Ausgabenposten im Detail

Studiengebühren (Das Schweizer Paradoxon)

Im Gegensatz zu den USA oder Grossbritannien bleiben die Einschreibgebühren an öffentlichen Schweizer Universitäten relativ niedrig, auch für Ausländer.

  • EPFL / Westschweizer Universitäten: Rechnen Sie mit etwa 700 bis 800 CHF pro Semester.
  • ETHZ (Zürich): Achtung, nach den jüngsten Reformen wurden die Gebühren für neu eingeschriebene internationale Studenten erhöht. Sie müssen nun etwa 2.000 CHF bis 2.500 CHF pro Semester einplanen.

Wohnen: Die grösste Herausforderung

Erschwinglichen Wohnraum in Zürich, Genf oder Lausanne zu finden, ist eine grosse Herausforderung.

  • Studentenwohnheime (FMEL in Lausanne, WOKO in Zürich): Das ist der Heilige Gral. Ein Zimmer kostet zwischen 500 CHF und 750 CHF. Da die Warteliste lang ist, ist es unerlässlich, sich sofort nach Erhalt des Zulassungsschreibens anzumelden.
  • Private WG: Auf dem freien Markt wird ein Zimmer zwischen 800 CHF und 1.200 CHF pro Monat gehandelt, wobei oft eine Kaution in Höhe von drei Monatsmieten verlangt wird.

Krankenversicherung (KVG): Wie kann man sich befreien lassen?

Jede in der Schweiz wohnhafte Person muss versichert sein. Internationale Studenten haben jedoch einen Sonderstatus:

  • Studenten aus der Europäischen Union: Wenn Sie im Besitz der Europäischen Krankenversicherungskarte (EHIC) sind, können Sie bei den kantonalen Behörden einen formellen Befreiungsantrag stellen (Kosten: 0 CHF).
  • Nicht-EU-Studenten: Sie müssen eine spezielle Studentenversicherung abschliessen (wie Swisscare oder Scorestudies). Die Prämien wurden ausgehandelt und betragen in der Regel zwischen 60 CHF und 80 CHF pro Monat.

3. Der Studenten-Hack: Dieses Budget aus dem Ausland finanzieren

Die Mehrheit der internationalen Studenten wird von ihren Eltern aus der Eurozone oder durch ein ausländisches Stipendium finanziert.

Das Problem: 2.000 € pro Monat über eine traditionelle Bank auf ein Schweizer Bankkonto zu überweisen, verursacht internationale Überweisungsgebühren (SWIFT) und versteckte Wechselmargen. Über die Dauer eines Bachelor-Studiums (3 Jahre) entspricht dies Tausenden von verlorenen Franken.

💡 Die ibani Lösung: Optimieren Sie jeden erhaltenen Euro

Studenten und ihre Eltern nutzen die ibani-App, um die Gebühren des klassischen Bankensystems zu umgehen. So automatisieren Sie Ihre Finanzen optimal:

  1. Gebührenfreier Empfang: ibani stellt Ihnen eine dedizierte IBAN zur Verfügung. Ihre Eltern machen eine einfache, kostenlose SEPA-Überweisung in Euro auf diese IBAN.
  2. Direkte Mietzahlung: Dank der Funktion "Rechnung hinzufügen" wandelt ibani das Geld zum besten Kurs (ohne versteckte Gebühren) um und bezahlt direkt Ihre Schweizer Immobilienverwaltung (FMEL, Woko) oder Ihre Universität in CHF.
  3. Taschengeld: Der Rest der umgewandelten Gelder wird für Ihre Ausgaben mit TWINT auf Ihr lokales Schweizer Bankkonto (oder Ihre Neon / Yuh Karte) überwiesen.

(Hinweis: Die Einsparungen, die bei einem Jahr an Überweisungen mit ibani erzielt werden, finanzieren oft den Kauf eines neuen Laptops oder Ihr jährliches SBB-Abo).

Vereinfachen Sie Ihre Ankunft in der Schweiz

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Häufig gestellte Fragen (Internationale Studenten)

Darf ein internationaler Student in der Schweiz arbeiten?

Ja. Ausländische Studenten dürfen während der Semester bis zu 15 Stunden pro Woche und in den Semesterferien Vollzeit arbeiten. Achtung: Für Nicht-EU-Bürger gilt eine Wartefrist von 6 Monaten nach Studienbeginn, bevor sie eine bezahlte Beschäftigung annehmen dürfen.

Sollte ich ein Schweizer Bankkonto eröffnen?

Ja, es wird dringend empfohlen, um lokale Rechnungen (via QR-Code) zu bezahlen und die nationale App TWINT (unerlässlich für Zahlungen unter Studenten) zu nutzen. Es ist ratsam, dieses lokale Konto mit einem Geldwechseldienst wie ibani zu koppeln, um Gelder gebührenfrei aus dem Ausland zu überweisen.

Wie hoch ist die Serafe-Gebühr für Studenten?

Die Radio- und Fernsehgebühr (Serafe) kostet 335 CHF pro Jahr und Haushalt. In einer Wohngemeinschaft (WG) gilt diese Rechnung einmalig für die gesamte Wohnung: Sie muss daher zu gleichen Teilen durch die Anzahl der Mitbewohner geteilt werden.

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