Veröffentlicht: 16. Januar 2026 | Vom Ibani Data Team
Wir haben offizielle makroökonomische Daten (Schweiz und Eurozone/Nachbarländer) mit den auf dem Interbankenmarkt beobachteten Wechselkurstrends abgeglichen.
| Wirtschaftsindikator | Veränderung 2026 | Auswirkung für Grenzgänger | Quelle |
|---|---|---|---|
| Lohnerhöhung Schweiz (Nomineller Durchschnitt) | + 1.0 % | Moderater Anstieg des Bruttolohns in CHF | UBS / KOF |
| Wechselkurseffekt (CHF/EUR) (vs. Durchschnitt 2024) | + 2.9 % | Gewinn bei der Umrechnung in Euro | BdF / EZB |
| Inflation (Eurozone/FR) (Lebenshaltungskosten) | - 0.9 % | Verlust an Kaufkraft | INSEE / Eurostat |
| NETTO-GEWINN AN KAUFKRAFT | + 3.0 % | Realer, gesicherter Gewinn | Berechnung Ibani |
*Sektor-Hinweis: Für IT/Tech-Profile erreicht die Lohnerhöhung +1.7% (Quelle: UBS), was den potenziellen Gesamtgewinn auf +3.7% erhöht.
Laut der Herbstumfrage der UBS planen Schweizer Unternehmen für 2026 eine nominelle Lohnerhöhung von 1.0%. Diese Zurückhaltung erklärt sich durch die sehr niedrige Inflation in der Schweiz.
Für einen Grenzgänger ist dieser Anstieg jedoch "netto": Er kommt zum Einkommen hinzu, ohne von der Schweizer Inflation aufgezehrt zu werden, da der Konsum hauptsächlich im Euroraum stattfindet.
Dies ist der Multiplikator dieses Jahres. Der Schweizer Franken (CHF) bestätigt seinen Status als sicherer Hafen.
Vergleicht man den Durchschnittswechselkurs von 2024 mit dem Kurs Anfang 2026, beobachten wir eine strukturelle Aufwertung des Frankens gegenüber dem Euro. Konkret:
"Selbst mit einer schüchternen Schweizer Lohnerhöhung (+1%) ist der Grenzgänger dank des Wechselkurses der grosse Gewinner 2026 (+3%). Dies ist eine in Europa einzigartige Finanzarbitrage."
Während die Konjunktur einen theoretischen Gewinn von 3.0% bietet, wird ein Teil davon oft von Bankintermediären abgeschöpft.
Unsere Studie zeigt, dass traditionelle Banken durchschnittlich eine Wechselkursmarge von 1.5% auf den Interbankenkurs anwenden. Über ein Jahr hinweg "löscht" dies die Hälfte des in dieser Studie identifizierten Kaufkraftgewinns aus.
Die Nutzung eines spezialisierten Dienstes wie Ibani ermöglicht es, diese Marge auf ein Minimum zu reduzieren und fast den gesamten konjunkturellen Gewinn zu sichern.
Diese Analyse wurde von Ibani im Januar 2026 durchgeführt. Die Berechnung des realen Kaufkraftgewinns basiert auf folgender Formel: (Nominelle Lohnerhöhung CH + Wechselkursgewinn CHF/EUR) - Inflation Euroraum.
Lassen Sie nicht zu, dass Ihre Bank 1.5% Ihres Gewinns abknabbert. Wechseln Sie zum echten Kurs.
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