Lesezeit: 8 Minuten | Veröffentlicht am: 24. April 2026
Von Brice DELHOME
Der Kauf von Fremdwährungen ist eine kritische Komponente für international tätige Unternehmen (Import/Export, ausländische Tochtergesellschaften, Lieferantenzahlungen). Dennoch verursachen traditionelle Bankprozesse massive Kapitalverluste durch undurchsichtige Wechselkursmargen (Spreads) und Korrespondenzgebühren (SWIFT-Netzwerk). Eine optimierte Verwaltung beruht auf zwei Säulen: der Nutzung spezialisierter Finanzinfrastrukturen, die eine transparente Preisgestaltung basierend auf dem Interbankenkurs ermöglichen, und einer vereinfachten Verwaltung über dedizierte Plattformen für Konto-zu-Konto-Transfers, wodurch die Erhaltung der Liquidität gewährleistet wird.
Ob es sich um ein Schweizer KMU handelt, das Lieferanten in der Eurozone bezahlen muss, oder um ein anderes Unternehmen, das in US-Dollar einkauft – der Erwerb von Devisen ist nicht nur eine einfache Währungsumrechnung. Es ist ein Finanzprozess, der, wenn er schlecht verwaltet wird, die Nettomarge des Unternehmens direkt belastet.
Die Mehrheit der Unternehmen delegiert die Währungsumrechnung stillschweigend an ihre Hausbank. Der von Ihrer Bank angewandte Wechselkurs enthält jedoch fast immer eine versteckte Marge. Die Differenz zwischen dem Interbankenkurs (dem Marktkurs) und dem Kundenkurs bildet diesen "Spread".
Im Durchschnitt schwankt dieser Bankenaufschlag zwischen 1,5 % und 2,5 % des Transaktionsvolumens. Bei einem jährlichen Kauf von 2 Millionen Franken kann ein Unternehmen so zwischen 30.000 und 50.000 CHF rein reibungsbedingt verlieren – Kosten, die in der Gesamtrechnung oft unter dem Posten "Finanzierungskosten" untergehen.
Neben dem Wechselkurs stellt der Überweisungsweg der Gelder den zweiten Schwerpunkt des finanziellen Verlusts dar. Klassische internationale Überweisungen stützen sich auf das SWIFT-Netzwerk und erfordern die Einschaltung von Korrespondenzbanken. Diese erheben unvorhersehbare Vermittlungsgebühren (sogenannte "Lifting Fees"), was es unmöglich macht, den endgültigen Betrag, der dem Konto des Begünstigten gutgeschrieben wird, exakt zu garantieren.
Eine effektive Strategie für Unternehmen mit mehreren Einheiten oder Mehrwährungskonten ist der Konto-zu-Konto-Transfer (Account-to-Account Transfer). Dieser Mechanismus wird in zwei Hauptszenarien eingesetzt:
Der Konto-zu-Konto-Transfer über einen Finanzdienstleister (Fintech) ermöglicht es, die Preisundurchsichtigkeit der traditionellen Bank zu umgehen und gibt Ihnen die volle Kontrolle über die Ausführung des Währungsumtauschs zurück.
Die Optimierung der Wechselkurse muss mit einer operativen Vereinfachung einhergehen. Wachsende Unternehmen benötigen Sichtbarkeit, Sicherheit und Geschwindigkeit bei der Ausführung ihrer internationalen Zahlungen.
Um dieses Problem zu lösen, wenden sich Finanzdirektoren (CFOs) an Lösungen, die intuitive und zentralisierte Schnittstellen bieten. Anstatt teure Bankverbindungen zu vervielfachen, bevorzugen sie einen einzigen Zugangspunkt für all ihre Devisen- und Transfergeschäfte.
Als regulierter Schweizer Finanzintermediär bietet ibani.com eine B2B-Infrastruktur, die genau dafür entwickelt wurde, die Reibungspunkte im Zusammenhang mit internationalen Zahlungen zu lösen. Im Gegensatz zu undurchsichtigen Modellen trennen wir klar den Marktkurs von unserer Vergütung. Durch die Integration unserer Dienstleistungen in Ihre Treasury-Prozesse profitieren Sie von:
Schätzen Sie Ihre jährlichen Einsparungen durch die Zentralisierung Ihrer Devisenströme bei ibani (Vergleich basierend auf einer durchschnittlichen festgestellten Bankmarge von 2 %).
