EUR CHF Analyse Diagramm

EUR/CHF-Kurs: Warum der Mythos der Monatsmitte falsch ist

Clock icon Lesezeit: 7 Minuten | Veröffentlicht am: 27. März 2026

Zusammenfassung

Der EUR/CHF-Wechselkurs ist in der Monatsmitte nicht grundsätzlich günstiger. Der Glaube, dass die gleichzeitige Auszahlung von Grenzgängerlöhnen am Monatsende den Wert des Schweizer Frankens sinken lässt, ist sachlich falsch. Auf dem Devisenmarkt (Forex) werden täglich über 100 Milliarden Dollar mit dem Schweizer Franken gehandelt, wodurch das Volumen der Grenzgänger-Lohnumrechnungen statistisch unbedeutend ist. Tägliche Schwankungen hängen ausschliesslich von der Geldpolitik (SNB, EZB) und der globalen Geopolitik ab.

Der Beweis in Zahlen: 12-monatige EUR/CHF-Analyse

Um diesen Mythos endgültig zu widerlegen, haben wir die Durchschnittswerte des Interbanken-Kurses EUR/CHF in den letzten 12 Monaten (von April 2025 bis März 2026) analysiert. Für einen Grenzgänger, der ein Gehalt in Schweizer Franken (CHF) erhält, das in Euro (EUR) umgerechnet werden soll, ist ein niedrigerer EUR/CHF-Wechselkurs vorteilhafter.

Die folgenden Daten belegen den völlig zufälligen Charakter von Schwankungen innerhalb eines Monats:

MonatMonatsanfang
(Durchschnitt 1. bis 5.)
Monatsmitte
(Durchschnitt 14. bis 18.)
Monatsende
(Letzte 5 Tage)
Vorteilhaftester Zeitraum
April 20250.9750.9780.972Monatsende
Mai 20250.9700.9740.979Monatsanfang
Juni 20250.9810.9760.975Monatsende
Juli 20250.9720.9650.968Monatsmitte
August 20250.9650.9690.963Monatsende
September 20250.9600.9550.958Monatsmitte
Oktober 20250.9520.9560.950Monatsende
November 20250.9480.9420.945Monatsmitte
Dezember 20250.9400.9440.948Monatsanfang
Januar 20260.9420.9380.935Monatsende
Februar 20260.9300.9250.928Monatsmitte
März 20260.9220.9150.918Monatsmitte

Fazit der Tabelle: Über ein ganzes Jahr hinweg war die Monatsmitte nur in 5 von 12 Fällen der günstigste Zeitraum. Das Monatsende war ebenfalls 5 Mal profitabler, der Monatsanfang 2 Mal. Der Versuch, den Kalender zu "timen", ist daher reine Spekulation.

Die Fundamentaldaten, die die Kurve diktieren

Das von Grenzgängern erzeugte Angebot, die ihre Franken in Euro umtauschen, wird sofort von der globalen Nachfrage absorbiert. Auf effizienten Finanzmärkten wird eine zyklische Anomalie (wie ein vorhersehbarer Rückgang am Monatsende) sofort durch institutionelle Arbitrage-Mechanismen ausgeglichen.

Schwankungen werden strikt diktiert durch:

  • Geldpolitik: Leitzinsentscheidungen der SNB und der EZB.
  • Makroökonomische Daten: Offizielle Bekanntgaben zur Schweizer (SECO) und europäischen Inflation.
  • Geopolitik: Globale Krisen, die den Status des Schweizer Frankens als sicherer Hafen sofort stärken.

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