Zahlung ausländischer Lieferanten Schweizer KMU

Schweizer KMU: So optimieren Sie die Zahlung Ihrer ausländischen Lieferanten

Clock icon 5 Min. Lesezeit | 26. Februar 2026 B2B Leitfaden

Autor: Brice DELHOME

Für ein Schweizer KMU, das im internationalen Handel tätig ist, stellt die Begleichung von Lieferantenrechnungen in Fremdwährungen (Euro, Dollar, Pfund) oft ein unsichtbares finanzielles Fass ohne Boden dar.

Viele Unternehmen begnügen sich damit, klassische internationale Überweisungen von ihrem Schweizer Bankkonto aus zu tätigen. Ohne es zu wissen, erleiden sie überhöhte Wechselkurse und versteckte Überweisungsgebühren, die ihre Gewinnmarge direkt verringern.

Hier ist ein umfassender Leitfaden, um diese Kosten zu verstehen und Lösungen zu entdecken, um sie drastisch zu optimieren, ohne Ihre Buchhaltungsprozesse umzukrempeln.

1. Das Problem mit traditionellen Banküberweisungen

Wenn Sie eine Rechnung über 50.000 EUR an einen europäischen Lieferanten von Ihrem CHF-Konto bezahlen, führt Ihre Bank eine Doppeloperation durch: einen Währungsumtausch und anschliessend eine internationale Überweisung (SWIFT oder SEPA).

Versteckte Margen beim Wechselkurs

Traditionelle Banken wenden fast nie den echten Marktkurs (den Interbankenkurs) an. Sie fügen eine Marge (Markup) hinzu, die je nach Institut und Volumen im Allgemeinen zwischen 1,5 % und 3 % liegt. Dieser Aufpreis wird nicht deutlich als "Gebühr" ausgewiesen, sondern ist direkt in dem Ihnen angebotenen Wechselkurs verwässert.

💡 KONKRETES BEISPIEL FÜR DIE AUSWIRKUNG AUF DIE LIQUIDITÄT

Für den Kauf von Waren im Wert von 100.000 EUR mit einem CHF-Konto:

  • Zum echten Marktkurs: Die Rechnung kostet Sie ca. 95.000 CHF.
  • Mit einer klassischen Bank (Marge von 2 %): Die Rechnung kostet Sie 96.900 CHF.

Ergebnis: Sie verlieren bei einer einzigen Transaktion fast 1.900 CHF, nur durch versteckte Wechselkursgebühren.

Pauschale Überweisungsgebühren

Zusätzlich zur Marge auf den Kurs erheben Banken oft Bearbeitungsgebühren (Ausgabegebühren, Korrespondenzbankgebühren, Wechselprovisionen), die zu jeder Transaktion hinzukommen, insbesondere wenn die Zahlungen über das SWIFT-Netzwerk (ausserhalb des SEPA-Raums) abgewickelt werden.

2. In CHF oder in lokaler Währung bezahlen: Was soll man wählen?

Um die Währungsverwaltung zu vermeiden, bitten einige Schweizer KMU ihre ausländischen Lieferanten, direkt in Schweizer Franken (CHF) abzurechnen. Das ist oft eine falsch gute Idee.

Wenn Ihr Lieferant (z. B. in Frankreich) sich bereit erklärt, in CHF abzurechnen, übernimmt er das Wechselkursrisiko selbst. Um sich gegen Marktschwankungen abzusichern, wird er dem Gesamtbetrag seiner Rechnung unweigerlich eine erhebliche Sicherheitsmarge hinzufügen.

Die bewährte Methode: Bitten Sie darum, in der Originalwährung des Lieferanten (EUR, USD, GBP) abgerechnet zu werden. Es liegt an Ihnen, die Umrechnung zu verwalten, da Sie besser in der Lage sind, einen wettbewerbsfähigen Finanzintermediär zu finden und den Wechselkurs zu kontrollieren.

3. Die Lösung zur Optimierung Ihrer Lieferantenzahlungen

Heute ist es nicht mehr notwendig, Ihre internationale Zahlungen über Ihre traditionelle Hausbank abzuwickeln. Die Beauftragung eines auf Währungsumtausch spezialisierten FinTech-Unternehmens ermöglicht es Ihnen, erhebliche Einsparungen zu erzielen und gleichzeitig Ihre Abläufe abzusichern.

B2B VergleichTraditionelle Schweizer BankSpezialisierter Dienst (z.B. ibani)
Marge auf den WechselkursBis zu 3 % (Oft versteckt)Maximal 0.4 % (Degressiv)
Eröffnungs- / VerwaltungsgebührenJa (Pauschale Provisionen)Keine versteckten Gebühren
Dediziertes TransitkontoOft komplex in Mehrwährungen zu eröffnenPersönliche und kostenlose Schweizer IBANs
KurskontrolleUmtausch zum Kurs des BearbeitungstagesManueller Modus möglich, um günstigen Kurs zu blockieren

4. Wie das ibani Firmenkonto Ihre Prozesse verändert

Um Schweizer KMU zu unterstützen, bietet ibani eine "Business"-Lösung an, die sich reibungslos in Ihre aktuellen Buchhaltungsgewohnheiten einfügt.

Eine Schweizer IBAN pro Lieferant

Die Funktionsweise ist denkbar einfach. Sobald Sie einen neuen ausländischen Lieferanten bezahlen müssen, generiert ibani Ihnen eine kostenlose, dedizierte Schweizer IBAN für diesen Begünstigten. Sie speichern diese IBAN einfach in Ihrer Buchhaltungssoftware oder Ihrem klassischen E-Banking.

Wenn Sie eine CHF-Überweisung auf diese IBAN tätigen, werden die Gelder automatisch mit der minimalen Marge von ibani umgerechnet und dann sofort auf das ausländische Konto Ihres Lieferanten überwiesen.

⚙️ SICHERHEIT UND FINMA COMPLIANCE

Als regulierter Finanzintermediär mit Sitz in Genf (angeschlossen an die von der FINMA anerkannte SRO VQF) garantiert Ihnen ibani strenge Bankensicherheitsstandards für den Schutz der Gelder Ihres Unternehmens.

Reduzieren Sie noch heute Ihre Wechselkursgebühren

Überweist Ihr Unternehmen regelmässig Geld in verschiedenen Währungen? Hören Sie auf, Ihrer Bank hohe Gebühren zu zahlen.

Unser Service ermöglicht es Ihnen, Ihre grenzüberschreitenden Wechselkurskosten drastisch zu senken, ohne etwas an Ihren internen Buchhaltungsprozessen zu ändern.


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