Eine Bankkarte für null Franken auf dem Wasser, und unter der Oberfläche die Umrechnungs-, Bezugs- und Auszugsgebühren, die sie verbirgt

Gratis-Bankkonto in der Schweiz: was Sie 2026 wirklich bezahlen

Clock icon Lesezeit: 18 Minuten | Aktualisiert:

Von Brice DELHOME

📌 In Kürze: Gratis ist das Konto, nicht seine Nutzung
  • Sechs Konten für 0 CHF in diesem Vergleich (nicht abschliessende Auswahl). neon free, Zak, Yuh, UBS Banking Easy, ZKB Banking und das Privatkonto der Migros Bank ab 25 Jahren verrechnen keine Kontoführungsgebühr. Radicant hat geschlossen, UBS key4 nimmt keine Neukunden mehr an.
  • Die Umrechnung bezahlt die Gratis-Kontoführung. Jede Kartenzahlung in Fremdwährung kostet von 0,35 % (neon free) bis 2 % (Zak, UBS), mehr bei kleinen Beträgen, wenn die Bank eine Pauschale pro Transaktion verrechnet, und manche Banken schlagen in ihrem eigenen Kurs zusätzlich eine nicht veröffentlichte Marge auf. Um einen Lohn umzurechnen oder Geld ins Ausland zu senden, vergleichen Sie zuerst die Wechselkursmarge: Ein spezialisierter Wechseldienst wie ibani wendet 0,40 % oder weniger an; die Konten dieses Vergleichs verrechnen 0,8 % bis 1,7 % auf einer Überweisung (neon) oder 0,95 % auf einer Umrechnung (Yuh), und die Universalbanken eine nicht veröffentlichte Marge. Andere Dienste veröffentlichen vergleichbare oder sogar tiefere Margen.
  • Ein Gratiskonto kostet 28.50 bis 84 CHF pro Jahr in unserer Berechnung, ohne die in manchen Kursen enthaltene Marge, bei einem gewöhnlichen Profil: 12 Bezüge ausserhalb des Netzes und 3'000 CHF Zahlungen in Euro. Das auf dem Papier günstigste Konto ist in der Nutzung nicht das günstigste.
  • Grenzgänger fast alle ausgeschlossen. Diese Angebote richten sich an Personen mit Wohnsitz in der Schweiz; nur Yuh steht Personen mit Wohnsitz in Österreich oder in Liechtenstein weiterhin offen. Bei den Banken, die einen Wohnsitz im Ausland akzeptieren, kommt ein Zuschlag hinzu, 14 bis 30 CHF pro Monat bei jenen, die ihn veröffentlichen.
  • Eine Schweizer IBAN ohne Bankkonto. Um einen Lohn in Franken zu empfangen und ihn zum gewählten Zeitpunkt in Euro umzurechnen, vergibt ibani eine kostenlose Schweizer IBAN auf Ihren Namen, auch an Grenzgänger, und verdient an einer ausgewiesenen Wechselkursmarge.

Ein Privatkonto ohne Kontoführungsgebühr ist in der Schweiz alltäglich geworden. Der Preisüberwacher hat es gemessen: 2025 boten 29 % der Banken seiner Stichprobe ein kostenloses Lohnkonto an, gegenüber 10 % im Jahr 2022. Doch eine Bank arbeitet nicht umsonst, und die nützliche Frage lautet nicht «Ist dieses Konto gratis?», sondern «Wo wird dieses Konto bezahlt?». Dieser Leitfaden vergleicht die am 28. September 2026 geltenden offiziellen Preislisten, zeigt, wohin sich die Gebühren verlagert haben, und beziffert, was ein Konto für 0 CHF über ein Jahr gewöhnlicher Nutzung tatsächlich kostet.

1. Welche Konten sind in der Schweiz 2026 wirklich gratis?

Dieser Vergleich berücksichtigt, ohne Anspruch auf Vollständigkeit, sechs Angebote, die am 28. September 2026 eine Kontoführung für 0 CHF ausweisen, Debitkarte inbegriffen oder fast: drei Apps (neon, Zak, Yuh) und drei etablierte Banken (UBS, die Zürcher Kantonalbank, die Migros Bank). Alle richten sich an Personen mit Wohnsitz in der Schweiz.

AngebotKontoführende BankKontoführungDebitkarteZins auf dem Konto
neon freeHypothekarbank Lenzburg0 CHF20 CHF bei Ausgabe0 %
ZakBank Cler0 CHFGratis0,05 % bis 25'000 CHF
YuhSwissquote0 CHFGratis0 %
UBS Banking EasyUBS0 CHFInbegriffen0,000 %
ZKB BankingZürcher Kantonalbank0 CHFZwei Karten inbegriffen0,000 %
Privatkonto (ab 25 Jahren)Migros Bank0 CHFGratis0,00 %

Neben diesen Angeboten bieten mehrere Banken eine bedingte Gratis-Kontoführung an. Das Paket Smart von PostFinance kostet 5 CHF pro Monat, wird aber gratis, wenn Sie eine Hypothek, eine Lebensversicherung oder angelegte Vermögenswerte hinzufügen; Geld auf einem Privatkonto oder einem Sparkonto zählt nicht. Das Paket Directe der BCV kostet 3.50 CHF pro Monat und ist ab 10'000 CHF Vermögen kostenlos. Das Paket MemberPlus von Raiffeisen, reserviert für Genossenschafterinnen und Genossenschafter, die darauf einen Lohn oder eine Rente von mindestens 1'260 CHF überweisen lassen oder mindestens 20'000 CHF Vermögen halten, ist im ersten Jahr gratis und kostet danach 4 CHF pro Monat bei der Waadtländer Bank, deren Preise wir erhoben haben, wobei die Preise von Raiffeisenbank zu Raiffeisenbank variieren.

Zwei Gratisangebote sind nicht mehr erhältlich

Die Landschaft verändert sich schnell, und ein Gratiskonto ist kein Vertrag auf Lebenszeit. Radicant, Neobank der Basellandschaftlichen Kantonalbank, hat am 11. November 2025 beschlossen, ihre Geschäftstätigkeit einzustellen; ihre Kundinnen und Kunden wurden am 11. April 2026 zu einer anderen Bank übertragen, mit einer neuen IBAN und einer neuen Karte. Bei UBS hält die seit dem 23. September 2026 geltende Preisliste fest, dass das Gratispaket key4 banking Neukunden nicht mehr angeboten wird: Bestehende Inhaberinnen und Inhaber behalten es, Neukunden erhalten UBS Banking Easy. Ein IBAN-Wechsel zwingt dazu, Arbeitgeber, Vermieter und Versicherer zu benachrichtigen und alle Daueraufträge anzupassen: Das kostet Zeit, nicht Franken, aber es sind Kosten.

2. Wie verdient eine Bank an einem Konto für 0 CHF?

Über vier Kanäle: die Wechselkursmarge, die Interchange-Gebühr auf Kartenzahlungen, die unverzinsten Einlagen und den Verkauf kostenpflichtiger Angebote. Das Gratiskonto ist eine Eintrittstür; die Rentabilität entsteht dahinter.

Die Wechselkursmarge

Das ist für Sie der sichtbarste Kanal. Jedes Mal, wenn Sie in Euro, Dollar oder Pfund bezahlen, rechnet die Bank den Betrag mit einem Aufschlag um: ein ausgewiesener Prozentsatz, manchmal eine in ihrem eigenen Kurs enthaltene Marge, manchmal beides. Für Kontoinhaberinnen und -inhaber, die reisen, online im Ausland einkaufen oder Geld in ihr Herkunftsland senden, ist das mit Abstand der grösste Kostenposten. Wir behandeln ihn im nächsten Kapitel ausführlich.

Die Interchange-Gebühr

Jede Zahlung mit der Debitkarte löst eine Gebühr aus, welche die Bank des Händlers der Bank bezahlt, welche die Karte ausgegeben hat. Sie sehen sie nicht: Sie wird vom Händler bezahlt. In der Schweiz wird sie von der Wettbewerbskommission geregelt. Für Mastercard legt die Vereinbarung vom Mai 2024 sie für inländische Zahlungen im Geschäft auf 0,12 % fest. Für Visa darf der Durchschnitt seit der Vereinbarung vom Juli 2025 im Geschäft 0,15 % nicht überschreiten, mit einer Obergrenze von 36 Rappen ab 300 CHF, und der Satz für inländische Onlinezahlungen ist am 1. November 2025 von 0,31 % auf 0,25 % gesunken. Einige Zehntelprozent pro Zahlung: Deshalb hat eine Neobank ein Interesse daran, dass Sie ihre Karte im Alltag verwenden.

Die unverzinsten Einlagen

Fast alle Konten in der Tabelle zahlen 0 %. Für eine Bank ist eine unverzinste Sichteinlage eine Ressource, die sie keine Zinsen kostet und die teilweise ihre Kredite finanziert, namentlich Hypotheken. Ein Hinweis zum Kontext vermeidet allerdings ein verbreitetes Missverständnis: Bei einem Leitzins der SNB, der am 24. September 2026 bei 0 % belassen wurde, bringt das Geld, das eine Bank lediglich bei der Zentralbank hinterlegt, ihr nichts ein, und auf den Teil, der einen festgelegten Schwellenwert übersteigt, wird sogar ein Negativzins von −0,25 % angewandt. Der Wert Ihrer Einlage für die Bank hängt also davon ab, was sie damit macht, nicht bloss davon, dass sie auf dem Konto bleibt.

Kostenpflichtige Angebote und Cross-Selling

Das Gratiskonto ist oft die erste Stufe einer Produktpalette. neon bietet drei Abos an, plus für 2 CHF, global für 8 CHF und metal für 15 CHF pro Monat, die den Umrechnungsaufschlag streichen und die Bezugsgebühren senken. Zak Plus kostet 8 CHF pro Monat und macht Bargeldbezüge kostenlos. Hinzu kommen die Produkte, die eine App nach der Kontoeröffnung in den Vordergrund stellt: Anlagen, 3. Säule, Kreditkarten, Hypotheken.

« En période de compression des marges d'intérêt, elles ont accru le poids des frais ; en revanche, lorsque les conditions de marché se sont améliorées, ces hausses n'ont été que partiellement compensées par des baisses correspondantes (phénomène connu sous le nom de “fusée et plume”). » [Freie Übersetzung: In Zeiten schrumpfender Zinsmargen haben sie das Gewicht der Gebühren erhöht; als sich die Marktbedingungen hingegen verbesserten, wurden diese Erhöhungen nur teilweise durch entsprechende Senkungen ausgeglichen (ein als «Rakete und Feder» bekanntes Phänomen).]

— Preisüberwachung, Newsletter 2/26 vom 28. April 2026, über die beobachteten Banken

3. Die Währungsumrechnung, erste Gegenleistung für das Gratiskonto

Bei einer Kartenzahlung in Fremdwährung verrechnen die Gratiskonten, die diese Zahlung in Prozent beziffern, 0,35 % bis 2 % des Betrags, mehr bei kleinen Einkäufen, wenn die Bank eine Pauschale oder einen Mindestbetrag anwendet, und mehrere schlagen in ihrem eigenen Wechselkurs zusätzlich eine nicht bezifferte Marge auf. Zwischen dem günstigsten und dem teuersten Angebot liegt also ein Faktor von fast sechs, bei einem Vorgang, den alle erledigen.

AngebotKartenzahlung in FremdwährungBasiskurs
neon free0,35 %Mastercard-Kurs
neon plus, global, metal (kostenpflichtig)0 %Mastercard-Kurs
Yuh0,95 %Interbankenkurs
ZKB Banking1,25 %, höchstens 1.50 CHF pro TransaktionKurs der Bank, Abstand nicht veröffentlicht
Migros Bank1.50 CHF pro TransaktionKurs der Bank, Abstand nicht veröffentlicht
Zak (auch mit Zak Plus)2 %Visa-Referenzkurs
UBS Banking Easy2 %, mindestens 1 CHFUBS-Verkaufskurs, der einen Aufschlag enthält
PostFinance Smart (kostenpflichtiges Paket)1,5 %Kurs von PostFinance, Abstand nicht veröffentlicht

In dieser Tabelle zählt die letzte Spalte ebenso viel wie die zweite. Ein Prozentsatz auf dem Mastercard-, Visa- oder Interbankenkurs lässt sich direkt vergleichen. Ein Prozentsatz auf dem Kurs einer Bank kommt zu einer Marge hinzu, welche die Preisliste nicht beziffert: UBS schreibt es ausdrücklich und hält fest, dass ihr Kurs einen Aufschlag enthält. Die tatsächlichen Kosten liegen dann über dem, was die Tarifzeile vermuten lässt, ohne dass man ohne Vergleich mit dem Tageskurs sagen könnte, um wie viel. Unser Leitfaden einen Wechselkurs berechnen zeigt, wie Sie diesen Abstand auf einem Kontoauszug messen.

Die Pauschale pro Transaktion bestraft kleine Einkäufe

Eine feste Pauschale oder ein Mindestbetrag verändert bei kleinen Beträgen alles. Bei der Migros Bank kostet ein in Annecy bezahlter Kaffee für 4 EUR 1.50 CHF Gebühren, also mehr als ein Drittel seines Werts. Bei UBS lässt der Mindestbetrag von 1 CHF einen Einkauf von 20 CHF auf 5 % effektive Gebühren steigen. Umgekehrt macht die Obergrenze von 1.50 CHF der ZKB ihre Gebühren bei grossen Einkäufen degressiv: Über 120 CHF sinkt der effektive Satz unter 1,25 %.

Die unsichtbare Umrechnung: in Fremdwährung erhaltene Überweisungen

Die Umrechnung betrifft nicht nur Zahlungen. Bei neon kostet eine Überweisung ins Ausland laut ihrer Preisliste in der Regel zwischen 0,8 % und 1,7 %, und auch eine in Fremdwährung erhaltene Überweisung wird mit einem Aufschlag umgerechnet, der weiter unten beziffert ist. Bei Zak sind Zahlungen ausserhalb des SEPA-Raums und in anderen Währungen als Franken und Euro nicht verfügbar; bei Yuh Überweisungen ausserhalb des SEPA-Raums ebenfalls nicht. Für Personen, die einen Teil ihres Einkommens aus dem Ausland erhalten oder ihre Familie in einem anderen Land unterstützen, sind genau diese Zeilen zuerst zu lesen.

Bei grösseren Beträgen zuerst die Marge vergleichen, dann das Konto

Ein Gratiskonto eignet sich, um im Ausland einen Kaffee zu bezahlen; um einen Lohn, Ersparnisse oder regelmässige Überweisungen an die Familie umzurechnen, wird seine Wechselkursmarge zum grössten Kostenposten, weit vor der Kontoführung. Nehmen wir eine Umrechnung von 6'000 CHF in Euro:

  • Überweisung ab neon, 0,8 % bis 1,7 % je nach Betrag und Währung: 48 bis 102 CHF.
  • Umrechnung bei Yuh, zu 0,95 %: 57 CHF.
  • Universalbank, ohne Wechselkurs-Abo: Umrechnung zum eigenen Kurs, Marge nicht veröffentlicht, daher vor dem Vorgang nicht bezifferbar.
  • Spezialisierter Wechseldienst wie ibani, zu 0,40 %: 24 CHF, auch für Grenzgänger zugänglich und ohne Eröffnung eines Bankkontos.

Diese Beispiele sind nicht abschliessend: Andere Dienste veröffentlichen vergleichbare oder bei gewissen Volumen sogar tiefere Margen. Vergleichen Sie vor jeder Umrechnung die ausgewiesene Marge.

In die andere Richtung entstehen ebenfalls Kosten: Bei neon werden 6'000 CHF, die in Euro eingehen, mit einem Aufschlag von bis zu 1,5 % in Franken umgerechnet, also bis zu 90 CHF.

⚠️ Die Regel, die Sie sich merken sollten: Behalten Sie das Gratiskonto für die laufenden Ausgaben, und überlassen Sie grössere oder regelmässige Umrechnungen einem Dienst, dessen Marge zugleich veröffentlicht und tief ist. ibani wendet eine degressive Marge an: 0,40 % bis 10'000 CHF pro Umrechnung, danach 0,35 %, 0,30 % und 0,20 %, und 0,15 % von 250'000 CHF bis 1 Million; darüber nach Vereinbarung. Es fallen weder Kontoführungs- noch Überweisungsgebühren an. Bei 6'000 CHF, die jeden Monat umgerechnet werden, beträgt der Unterschied zu einer Marge von 1 % mehr als 400 CHF pro Jahr.

4. Bezüge, Bargeld, Papier: die Gebühren, die bleiben

Abgesehen von der Umrechnung bezahlt man ein Gratiskonto vor allem an den Automaten anderer Banken und bei einer Reihe einzelner Dienstleistungen. Keine davon ist für sich allein ruinös; zusammen machen sie den Unterschied zwischen zwei Angeboten zum selben ausgewiesenen Preis.

Bargeldbezüge

AngebotBezug in der Schweiz, andere BankBezug im Ausland
neon free2.50 CHF (kein eigenes Netz)1,5 %, plus der Umrechnungsaufschlag
Yuh1 Gratisbezug pro Woche, danach 1.90 CHF4.90 CHF
Zak2 CHF (gratis bei der Bank Cler)5 CHF
UBS Banking Easy2 CHF (gratis bei UBS)5 CHF
ZKB Banking2 CHF (gratis bei allen Kantonalbanken)5 CHF
Migros Bank2 CHF (gratis bei der Migros Bank und an den Kassen von Migros und Denner)5 CHF

Die Grösse des Netzes wiegt schwerer als der Tarif. Wer ein ZKB-Konto hat, bezieht an den Automaten aller Kantonalbanken des Landes kostenlos; wer ein neon-Konto hat, bezahlt jeden Bezug, da neon keine eigenen Automaten hat. Euro in der Schweiz zu beziehen kostet mehr: 5 CHF pro Bezug bei neon, 5 CHF an einem Automaten einer Drittbank bei Zak.

Bareinzahlungen

Das ist die deutlichste Gegenleistung des Modells ohne Filialen. neon schreibt es in ihrer Preisliste: Bareinzahlungen sind nicht möglich. Yuh verfügt über keinen Schalter. Umgekehrt akzeptiert Zak kostenlose Einzahlungen an den Bancomaten der Bank Cler, UBS an den Bancomat Plus von UBS in Franken und die ZKB an ihren eigenen Automaten, in Franken wie in Euro. Wenn Sie Trinkgeld erhalten, auf einem Markt verkaufen oder Mieten in bar einnehmen, geht dieses Kriterium allen anderen vor.

Einzelne Dienstleistungen

  • Ersatzkarte: 20 CHF bei neon, Zak und der ZKB, 40 CHF bei UBS (gratis, wenn im E-Banking bestellt) und bei PostFinance (25 CHF über den Sprachassistenten).
  • Papierauszüge: 5 CHF pro Monat bei UBS und bei PostFinance, 1.50 CHF pro Auszug bei der Migros Bank. Das Gratiskonto setzt eine vollständig digitale Beziehung voraus.
  • Manuelle Unterstützung: neon verrechnet 25 CHF je volle 15 Minuten für Nachforschungen, Reaktivierungen oder retournierte Post.
  • Kontoschliessung: gratis bei Zak, aber die Überweisung des Restsaldos an eine andere Bank kostet 15 CHF.
  • Sofort- oder Expresszahlung: 5 CHF Zuschlag bei UBS, 10 CHF für eine SEPA-Expressüberweisung bei PostFinance.
  • Vergessenes Konto: Ein kontakt- und nachrichtenloses Vermögen löst jährliche Gebühren aus, 100 CHF bei der ZKB, ab 200 CHF bei der Migros Bank, 300 CHF bei der BCV (zuzüglich MWST), 320 CHF bei PostFinance und 1'000 CHF bei der BCGE (zuzüglich MWST). Ein Gratiskonto, das man nicht mehr nutzt, muss geschlossen und nicht einfach liegen gelassen werden.

5. Die Bedingungen, an denen die Gratis-Kontoführung scheitert

Die Gratis-Kontoführung ist oft an Bedingungen zu Alter, Wohnsitz, Vermögen oder Kanal geknüpft. Wer sie ignoriert, entdeckt eines Tages eine Gebührenzeile auf einem Kontoauszug.

  • Der Wohnsitz. neon verlangt einen Wohnsitz und ein Steuerdomizil ausschliesslich in der Schweiz; wenn Sie ins Ausland ziehen, muss das Konto saldiert werden, sonst verrechnet neon 40 CHF pro Monat. Zak weist darauf hin, dass sich der Hauptwohnsitz ausnahmslos in der Schweiz befinden muss.
  • Das Alter. Das Gratis-Privatkonto der Migros Bank richtet sich an Personen ab 25 Jahren, Jüngere fallen unter ein anderes Angebot. Das Paket Directe der BCV ist für Personen ab 30 Jahren bestimmt.
  • Das Vermögen. Die BCV bietet das Paket Directe ab 10'000 CHF Vermögen kostenlos an, PostFinance das Paket Smart unter der Bedingung, dass es mit angelegten Vermögenswerten, einer Hypothek oder einer Lebensversicherung verbunden wird.
  • Der Kanal. UBS Banking Easy lässt sich nur in der mobilen UBS-App eröffnen. neon free bietet keinen telefonischen Support: Der Support läuft über E-Mail und einen automatisierten Assistenten, das Telefon ist den kostenpflichtigen Abos vorbehalten. Yuh und Zak hingegen bieten eine Gratisnummer an.
  • Die Limiten. Zak begrenzt Zahlungsaufträge auf 25'000 CHF pro Woche. Ein Gratiskonto eignet sich für den Alltag, nicht unbedingt für eine Anzahlung für eine Immobilie oder eine Übertragung von Ersparnissen.
  • Paketwechsel. Bei Zak ist ein Wechsel von Zak Plus zurück zu Zak einmal pro Zeitraum von zwölf Monaten gratis, die folgenden kosten 40 CHF. Die Abos global und metal von neon haben eine Mindestlaufzeit von zwölf Monaten.

6. Was kostet ein Gratiskonto über ein Jahr?

Bei einem gewöhnlichen Profil mit Wohnsitz in der Schweiz kostet ein «Gratiskonto» in unserer Berechnung zwischen 28.50 und 84 CHF pro Jahr, ohne die im Kurs einiger Banken enthaltene Marge. Und die Rangfolge folgt nicht jener der ausgewiesenen Umrechnungssätze.

Gewählte Annahme, bewusst bescheiden: Eine Person mit Wohnsitz in Lausanne tätigt 12 Bezüge pro Jahr an Automaten ausserhalb des Gratisnetzes ihrer Bank und 30 Zahlungen zu 100 CHF in Euro pro Jahr, also 3'000 CHF Ausgaben im benachbarten Frankreich, in den Ferien oder online. Erstes Jahr, Karte inbegriffen.

Jahrespostenneon freeYuhZakUBS Banking EasyZKB BankingMigros BankPostFinance Smart (kostenpflichtig)
Kontoführung00000060
Karte, erstes Jahr20000000
12 Bezüge ausserhalb des Netzes3002424242424
30 Zahlungen zu 100 CHF in Euro10.5028.50606037.504545
Total in CHF60.5028.508484, plus der Aufschlag im UBS-Kurs61.50, plus der Abstand im ZKB-Kurs69, plus der Abstand im Migros-Kurs129, plus der Abstand im PostFinance-Kurs

Drei Erkenntnisse. Erstens liegt Yuh bei diesem Profil vorne, weil der wöchentliche Gratisbezug die zwölf Bezüge abdeckt, während neon free, unter den Angeboten dieser Tabelle das günstigste bei der Umrechnung, seinen Vorteil verliert, sobald man Bargeld bezieht. Zweitens kosten Zak und UBS denselben ausgewiesenen Betrag, doch die UBS-Zeile stützt sich auf einen Kurs, der bereits einen Aufschlag enthält, jene von Zak auf den Visa-Kurs. Drittens bleibt das kostenpflichtige Paket von PostFinance das teuerste, umfasst aber das Netz der Postschalter, an denen man bis zu 20 Mal pro Monat kostenlos Bargeld auf das eigene Konto einzahlen kann, was neon und Yuh nicht ermöglichen.

💡 Rechnen Sie mit Ihren eigenen Zahlen: Notieren Sie auf Ihren letzten drei Kontoauszügen die Anzahl Bezüge ausserhalb des Netzes und den Betrag Ihrer Zahlungen in Fremdwährung, und multiplizieren Sie diese mit den Tarifen aus Kapitel 3 und Kapitel 4. Welches Konto für Sie am günstigsten ist, hängt von diesen beiden Zahlen ab, nicht von der Zeile «Kontoführung».

Und wenn Sie jeden Monat Geld ins Ausland senden?

Die Berechnung bekommt eine andere Grössenordnung. Nehmen wir eine zugewanderte Person, die 1'000 CHF pro Monat in Euro auf ein Konto in ihrem Herkunftsland sendet, also 12'000 CHF pro Jahr. Bei Yuh kostet die Umrechnung zu 0,95 % rund 114 CHF pro Jahr. Bei neon ergibt die für internationale Überweisungen angegebene Spanne von 0,8 % bis 1,7 % 96 bis 204 CHF. Die Universalbanken des Vergleichs rechnen zu ihrem eigenen Kurs um, ohne die Marge zu beziffern; UBS bietet ein Abo, key4 FX, für 2 bis 10 CHF pro Monat an, das ihren Aufschlag auf 1,2 %, 0,8 % oder 0,4 % festlegt. Über einen spezialisierten Wechseldienst wie ibani, zu 0,40 % pro Umrechnung, kosten dieselben Überweisungen 48 CHF pro Jahr, Überweisungsgebühren inbegriffen. Ein Wechselkurs-Abo oder ein in einem Paket inbegriffenes Umrechnungsvolumen kann ähnliche oder sogar tiefere Kosten ergeben: Vergleichen Sie auch hier die ausgewiesene Marge. Bei diesem Profil kann die Umrechnung allein die gesamten Jahreskosten eines Gratiskontos der vorherigen Tabelle übersteigen: Hier, und nicht bei der Kontoführung, entscheidet sich der Grossteil der Rechnung.

7. Grenzgänger und Neuzugezogene: Wer kann was eröffnen?

Für eine Person mit Wohnsitz ausserhalb der Schweiz bleibt im September 2026 keines der sechs Angebote gratis, mit einer Ausnahme: Yuh, für Personen mit Wohnsitz in Österreich oder in Liechtenstein. Die übrigen sind für Personen mit Wohnsitz im Ausland verschlossen oder verrechnen ihnen zusätzliche Gebühren. Das ist die radikalste Gegenleistung: Gratis ist fast immer den Ansässigen vorbehalten.

Grenzgänger: ein Zuschlag statt Gratis-Kontoführung

neon verlangt ein Steuerdomizil in der Schweiz, Zak einen Hauptwohnsitz in der Schweiz, UBS Banking Easy einen Wohnsitz in der Schweiz. Yuh hat Eröffnungen für Personen ausgesetzt, die weder in der Schweiz noch in Österreich noch in Liechtenstein wohnen: Ein Grenzgänger aus Hochsavoyen, dem Pays de Gex, Como oder Baden-Württemberg kann sich dort nicht mehr registrieren, nur ein Grenzgänger mit Wohnsitz in Österreich kann es noch. Die Zürcher Kantonalbank akzeptiert Personen mit Wohnsitz im Ausland, doch ZKB Banking ist dann nicht mehr gratis, mit dem unten angegebenen Zuschlag. Auch die Migros Bank akzeptiert Personen mit Wohnsitz im Ausland, verrechnet ihnen aber Gebühren für die Geschäftsbeziehung, deren Höhe vom Land und vom Vermögen abhängt: Erkundigen Sie sich danach, bevor Sie eröffnen. Unser Leitfaden zu den Alternativen zu Yuh für Grenzgänger beschreibt die verbleibenden Lösungen im Detail.

Die veröffentlichten Zuschläge der Banken, deren Preise wir erhoben haben:

BankZuschlag für Wohnsitz im AuslandPro Jahr
BCGE (Nachbarländer)14 CHF pro Monat168 CHF
PostFinance25 CHF pro Monat und pro Konto300 CHF
Zürcher Kantonalbank90 CHF pro Quartal360 CHF
BCV30 CHF pro Monat, nicht verrechnet an Grenzgänger von 18 bis 65 Jahren mit dem eigens dafür vorgesehenen Paket, die darauf ihren Lohn erhalten360 CHF, oder 0 CHF Zuschlag mit dem Grenzgängerpaket

Die BCV veröffentlicht den Preis ihres Grenzgängerpakets nicht in ihrer Preisbroschüre: Erkundigen Sie sich danach, bevor Sie eröffnen. Die vollständigen Kosten eines Schweizer Bankkontos für Grenzgänger, Institut für Institut, beschreibt unser Leitfaden ein Bankkonto in der Schweiz eröffnen.

Neuzugezogene: die verlangte Bewilligung prüfen

Wer sich in der Schweiz niederlässt, kann ein Gratiskonto eröffnen, aber nicht irgendeines. neon verlangt von ausländischen Staatsangehörigen eine Bewilligung B oder C; ihre Preisliste erwähnt die Bewilligung L nicht. Für die ersten Wochen, solange die Bewilligung noch nicht ausgestellt ist, führt unsere Checkliste für den Umzug in die Schweiz die Schritte in der richtigen Reihenfolge auf, und unser Leitfaden zu TWINT ohne Schweizer Bankkonto zeigt, wie Sie in der Zwischenzeit im Alltag bezahlen.

Eine Schweizer IBAN ohne Bankkonto. ibani ist ein Genfer Finanzintermediär, keine Bank. Er vergibt eine kostenlose Schweizer IBAN auf Ihren Namen, auch an Grenzgänger, die keinen Wohnsitz in der Schweiz haben: Ihr Lohn in Franken geht dort ein, und Sie rechnen ihn zum Zeitpunkt Ihrer Wahl in Euro um, auf Ihr Konto in Ihrem Wohnsitzland. Auch diese Gratisleistung hat eine Gegenleistung: ibani verdient ausschliesslich an einer degressiven Wechselkursmarge, von 0,40 % bis 0,15 % je nach umgerechnetem Betrag.

Den Tageskurs verfolgen Sie auf unserem CHF-EUR-Währungsrechner. Grenzgänger finden die Funktionsweise auf unserer Seite Angebot für Grenzgänger, Expats auf unserer Seite Angebot für Expats.

8. Neobank, ausländische Bank, Zahlungsdienst: Was schützt Ihr Geld?

Eine Schweizer Neobank ist nicht immer eine Bank, doch das Geld wird dort von einer Schweizer Bank gehalten, die durch die Einlagensicherung esisuisse bis 100'000 CHF pro Kunde und pro Bank gedeckt ist. Revolut und Wise, die oft mit diesen Angeboten verglichen werden, unterstehen einer anderen Regelung.

Die Sicherung folgt der Bank, nicht der App

Das neon-Konto ist ein Konto bei der Hypothekarbank Lenzburg; die Sicherung gilt bei ihr. Yuh vertreibt ihre Dienstleistungen über Swissquote: Yuh hält fest, dass die beiden Einheiten als eine einzige gelten, sodass die Guthaben bei Yuh und bei Swissquote unter einer einzigen Obergrenze von 100'000 CHF zusammengezählt werden. Wenn Sie Konten in zwei Apps haben, hinter denen dieselbe Bank steht, gilt eine einzige Obergrenze.

Revolut und Wise: weder Schweizer Bank noch Sicherung durch esisuisse

Revolut zählt in der Schweiz über 1,3 Millionen Kundinnen und Kunden, die von Revolut Bank UAB bedient werden, einem Institut mit einer Lizenz in Litauen, mit einer Vertretung in der Schweiz, aber ohne Schweizer Banklizenz. Revolut hat am 16. September 2026 angekündigt, bei der FINMA ein Gesuch um eine Lizenz eingereicht zu haben; das Verfahren läuft, und sein Ausgang ist nach eigenen Angaben offen. Ihre Preisliste Standard sieht ein inbegriffenes Umrechnungsvolumen von 1'000 Pfund pro Monat vor, darüber 1 % Gebühren, und 5 Bezüge oder 200 Pfund gratis pro gleitendem Monat, danach 2 %.

Wise ist keine Bank: Die Gelder der Kundschaft sind abgesondert, das heisst getrennt von jenen des Unternehmens gehalten, was ein anderer Schutz ist als eine Einlagensicherung.

⚠️ Zu prüfen, bevor Sie Ihren Lohn dorthin überweisen lassen: Ein Schweizer Arbeitgeber zahlt einfacher auf eine IBAN, die mit CH beginnt, und manche Schweizer Rechnungen setzen ein Schweizer Konto voraus. Prüfen Sie in der App, welche IBAN Ihnen zugeteilt wird, auf den Namen welchen Instituts, und welcher Schutz für die Gelder gilt. Das sind drei verschiedene Fragen.

9. Wie Sie nach Ihrer Nutzung wählen

Das richtige Gratiskonto ist dasjenige, dessen Gebühren dort anfallen, wo Sie nicht hingehen. Vier Fragen erlauben die Entscheidung, in dieser Reihenfolge.

  1. Haben Sie Wohnsitz in der Schweiz, und mit welcher Bewilligung? Ohne Schweizer Wohnsitz sind die Gratisangebote verschlossen oder werden kostenpflichtig, ausser Yuh für Personen mit Wohnsitz in Österreich oder in Liechtenstein: Vergleichen Sie die Zuschläge für Nichtansässige oder nutzen Sie eine Schweizer IBAN ohne Bankkonto. Mit einer Bewilligung L ist neon laut ihrer Preisliste, die eine Bewilligung B oder C verlangt, keine Option.
  2. Wie viel geben Sie jedes Jahr in Fremdwährungen aus? Ab einigen tausend Franken ist der Umrechnungssatz Ihr erstes Kriterium: neon free und Yuh liegen vorne, Zak und UBS hinten. Für grössere oder regelmässige Umrechnungen, Lohn, Ersparnisse oder Überweisungen an die Familie, gehen Sie weder über die Karte noch über einen nicht bezifferten Hauskurs: Wählen Sie eine veröffentlichte und tiefe Marge, zum Beispiel jene eines spezialisierten Wechseldienstes wie ibani, der auch Grenzgängern offensteht.
  3. Beziehen oder zahlen Sie Bargeld ein? Wenn ja, bevorzugen Sie ein Automatennetz: die ZKB, deren Kundschaft bei allen Kantonalbanken gratis bezieht, die Bank Cler für Zak, UBS oder den wöchentlichen Gratisbezug von Yuh. Verzichten Sie auf neon, wenn Sie Bargeld einzahlen müssen.
  4. Brauchen Sie eine Ansprechperson? Wenn sich ein Kartenproblem im Ausland telefonisch lösen lassen muss, prüfen Sie, ob der telefonische Support im Gratisangebot inbegriffen ist.

Nichts zwingt Sie, nur ein Konto zu haben: Man kann eine Bank mit Netz für den Lohn, die Rechnungen und die 3. Säule mit einer App mit tiefer Wechselkursmarge für Reisen kombinieren. Unser Leitfaden ein Bankkonto in der Schweiz eröffnen behandelt die Unterlagen und die Fristen der Eröffnung, und unser Vergleich der Studentenkonten die Angebote für Personen unter 26 Jahren. Für Personen, die einen Lohn in Franken beziehen und im Euroraum leben, beziffert unser Leitfaden den Schweizer Lohn ins Ausland überweisen die Wirkung der Wechselkursmarge über ein Lohnjahr.

10. Häufige Fragen

Dieser Vergleich berücksichtigt sechs Angebote mit einer Kontoführung für 0 CHF am 28. September 2026, nicht abschliessende Auswahl: neon free, Zak der Bank Cler, Yuh, UBS Banking Easy, ZKB Banking der Zürcher Kantonalbank und das Privatkonto der Migros Bank ab 25 Jahren. Alle richten sich an Personen mit Wohnsitz in der Schweiz: neon, Zak und UBS lehnen andere Personen ab, Yuh macht eine Ausnahme für Österreich und Liechtenstein, und die Zürcher Kantonalbank wie auch die Migros Bank verrechnen ihnen einen Zuschlag. Radicant, oft genannt, hat ihre Geschäftstätigkeit eingestellt: Ihre Kundinnen und Kunden wurden am 11. April 2026 zu einer anderen Bank übertragen, mit einer neuen IBAN und einer neuen Karte.

Die Kontoführung ja, die Nutzung nicht. Die Gebühren verlagern sich auf die Währungsumrechnung, von 0,35 % bei neon free bis 2 % bei Zak und UBS auf jeder Kartenzahlung in Fremdwährung, mehr bei kleinen Beträgen, wenn die Bank eine Pauschale oder einen Mindestbetrag pro Transaktion verrechnet. Sie verlagern sich auch auf Bargeldbezüge an Automaten anderer Banken, 1.90 bis 2.50 CHF in der Schweiz, und auf einzelne Dienstleistungen: Ersatzkarte, Papierauszüge, Überweisung des Saldos bei der Kontoschliessung. Bei einem gewöhnlichen Profil mit 12 Bezügen ausserhalb des Netzes und 3'000 CHF Zahlungen in Euro pro Jahr kostet ein Gratiskonto in unserer Berechnung zwischen 28.50 und 84 CHF, ohne die im Kurs einiger Banken enthaltene Marge.

In den meisten Fällen nicht: Nur Yuh steht Personen mit Wohnsitz in Österreich oder in Liechtenstein weiterhin offen. neon verlangt einen Wohnsitz und ein Steuerdomizil in der Schweiz sowie für ausländische Staatsangehörige eine Bewilligung B oder C, Zak einen Hauptwohnsitz in der Schweiz, UBS Banking Easy einen Wohnsitz in der Schweiz, und Yuh hat Eröffnungen ausserhalb der Schweiz, Österreichs und Liechtensteins ausgesetzt. Die Banken, die Personen mit Wohnsitz im Ausland akzeptieren, verrechnen einen Zuschlag: 25 CHF pro Monat bei PostFinance, 90 CHF pro Quartal bei der Zürcher Kantonalbank, 14 CHF pro Monat bei der BCGE für die Nachbarländer, und Gebühren für die Geschäftsbeziehung bei der Migros Bank, je nach Land und Vermögen. Die BCV verzichtet bei Grenzgängern mit ihrem eigens dafür vorgesehenen Paket auf ihre Pauschale von 30 CHF pro Monat.

Über vier Hauptkanäle. Die Wechselkursmarge auf Zahlungen und Umrechnungen in Fremdwährung, für die Kundschaft der sichtbarste Kanal. Die Interchange-Gebühr, die bei jeder Kartenzahlung von der Bank des Händlers bezahlt wird und in der Schweiz auf 0,12 % für Mastercard Debit und auf durchschnittlich 0,15 % für Visa Debit im Geschäft begrenzt ist. Die unverzinsten Einlagen, zu 0 % bei neon, Yuh und den meisten Banken. Und der Verkauf kostenpflichtiger Angebote: Abos neon plus, global oder metal für 2 bis 15 CHF pro Monat, Zak Plus für 8 CHF, Anlagen und 3. Säule.

Bei einer Neobank, hinter der eine Schweizer Bank steht, ja: Die Einlagensicherung esisuisse deckt bis zu 100'000 CHF pro Kunde und pro Bank. Sie gilt für die Bank, die das Konto führt, Hypothekarbank Lenzburg bei neon und Swissquote bei Yuh; die Guthaben bei Yuh und bei Swissquote werden unter einer einzigen Obergrenze zusammengezählt. Revolut hingegen bedient ihre Kundschaft in der Schweiz über Revolut Bank UAB, ein litauisches Institut ohne Schweizer Banklizenz: Ihr Gesuch um eine Lizenz bei der FINMA, angekündigt am 16. September 2026, wird derzeit geprüft. Wise ist keine Bank: Die Gelder sind abgesondert, ohne Schweizer Einlagensicherung.

Das hängt vom Institut ab, und es ist eine der konkretesten Gegenleistungen. neon gibt an, dass Bareinzahlungen nicht möglich sind. Zak erlaubt sie kostenlos an den Bancomaten der Bank Cler, UBS an den Bancomat Plus von UBS in Franken und die Zürcher Kantonalbank an ihren eigenen Automaten in Franken und in Euro. Yuh verfügt über keinen Schalter. Wenn Sie regelmässig Bargeld einnehmen, prüfen Sie diesen Punkt, bevor Sie das Konto eröffnen.

Indem man laufende Ausgaben und grössere Umrechnungen trennt. Ein Gratiskonto wendet 0,35 % bis 2 % auf Kartenzahlungen in Fremdwährung an, 0,95 % bei Yuh auf Umrechnungen, 0,8 % bis 1,7 % bei neon auf Überweisungen ins Ausland, und die Universalbanken rechnen, ausser mit einem Wechselkurs-Abo, zu ihrem eigenen Kurs um, ohne die Marge zu veröffentlichen. Um einen Lohn, Ersparnisse oder eine regelmässige Überweisung umzurechnen, kann ein spezialisierter Wechseldienst deutlich weniger kosten als die meisten Karten oder der nicht veröffentlichte Kurs einer Universalbank: ibani wendet 0,40 % bis 10'000 CHF pro Umrechnung an, degressiv bis 0,15 %, ohne Kontoführungs- oder Überweisungsgebühren, und steht auch Grenzgängern offen. Bei 6'000 CHF sind das 24 CHF, gegenüber 57 CHF zu 0,95 % bei Yuh und 48 bis 102 CHF bei neon je nach Betrag und Währung. Andere Dienste veröffentlichen vergleichbare oder sogar tiefere Margen: Vergleichen Sie vor der Umrechnung die ausgewiesene Marge.
Hinweis: Dieser Leitfaden beschreibt die von den Instituten veröffentlichten und am 28. September 2026 geltenden Preislisten. Die Banken ändern ihre Tarife mehrmals pro Jahr, die Preise von Raiffeisen variieren von einer lokalen Bank zur anderen, und manche Bedingungen hängen von Ihrem Alter, Ihrem Wohnsitz und Ihrem Vermögen ab. Die Jahresberechnung in Kapitel 6 beruht auf einem fiktiven Nutzungsprofil und berücksichtigt die in den Wechselkursen enthaltenen Margen der Banken nicht, die diese nicht veröffentlichen. Diese Angaben dienen der Orientierung und stellen weder eine persönliche Bankberatung noch eine Empfehlung zugunsten einer Bank dar. ibani, der diesen Leitfaden herausgibt, stellt darin seinen eigenen Wechseldienst vor; vergleichen Sie dessen Marge vor jeder Umrechnung mit jener Ihres Instituts. Prüfen Sie die geltende Preisliste, bevor Sie ein Konto eröffnen.

Methodik und Quellen: Alle Tarife wurden am 28. September 2026 in den offiziellen Dokumenten der Institute erhoben. neon: Preisliste Services and prices (Stand 6. November 2025) und Seite plans. Zak: Preisseite der Bank Cler, Factsheet Zak und Zak-Hilfe zum Wohnsitz. Yuh: Preisseite, FAQ und offizielle Liste der zugelassenen Wohnsitzländer. UBS: Broschüre Services and prices for private clients, gültig ab 23. September 2026, und Zinssätze von UBS. PostFinance: Bankpakete und Preise der Dienstleistungen ab 1. Juli 2026. Migros Bank: Privatkonto und Preisbroschüre vom 1. Juni 2026. Raiffeisen: Paket MemberPlus der Banque Raiffeisen Lausanne-Haute-Broye-Jorat. Zürcher Kantonalbank: ZKB Banking und Preisübersicht ab 1. März 2026. BCV: Tarife für Privatkunden ab 1. Juli 2026. BCGE: Tarife und Konditionen ab 1. Januar 2026. Radicant: FAQ zur Einstellung der Geschäftstätigkeit. Revolut: Gebühren des Standard-Plans (Aktualisierung vom 11. Dezember 2025) und Medienmitteilung vom 16. September 2026. Wise: Sicherheit der Gelder. ibani: Übersicht der Wechselkursmargen. Einlagensicherung: esisuisse. Leitzins: Medienmitteilung der SNB vom 24. September 2026. Interchange-Gebühren: Medienmitteilungen der Wettbewerbskommission zu Mastercard (16. Mai 2024) und Visa (24. Juli 2025). Anteil der kostenlosen Lohnkonten und Zitat zum Phänomen «Rakete und Feder»: Newsletter 2/26 der Preisüberwachung. Die Jahresberechnung in Kapitel 6 wendet diese Preislisten auf ein fiktives Profil mit 12 Bezügen ausserhalb des Netzes und 30 Zahlungen zu 100 CHF in Euro an; sie schliesst die in den eigenen Kursen von UBS, der Zürcher Kantonalbank, der Migros Bank und PostFinance enthaltenen Margen aus, die diese Institute nicht beziffern.

Ein Lohn in Franken, Ausgaben in Euro?

Unser Team in Genf begleitet Grenzgänger und Expats, die ihre Einkünfte in einer Währung erhalten und ihre Ausgaben in einer anderen begleichen. Ein Finanzintermediär, der für seine Tätigkeit geprüft wird und der SO-FIT (SRO) angeschlossen ist.

Wir sind von Montag bis Freitag per E-Mail oder Telefon für Sie da.

Zurück zu den Leitfäden